TSV Eching e.V.  
Startseite
Mittwoch, 21. April 2021
 
 
Kiesunion


Techniker Krankenkasse
Erste: Fragezeichen-Tor und Traum-Freistoß gegen Ebersberg
Geschrieben von Anna-Lena Beer   
Dienstag, 1. September 2020

Die Bezirksliga-Fußballer des TSV Eching haben den Test gegen den TSV Ebersberg bestanden, offensiv gibt es aber trotz des 3:0-Siegs noch Luft nach oben.

Ein 3:0-Sieg gegen den TSV Ebersberg und dabei keine gefährlichen Abschlüsse des Gegners zugelassen: Der TSV Eching sieht sich auf einem guten Weg. „Wir wollten kompakter spielen und die Lücken zwischen den Mannschaftsteilen verkleinern. Das ist uns gelungen“, betonte Zebras-Trainer Gerhard Lösch. Dass er die Gesamtleistung als „in Ordnung“ einstufte, lag an der Offensive.

Der Tabellenführer der Bezirksliga Nord ging gegen den 14ten aus der Ost-Staffel mit einer leicht veränderten Aufstellung in die Partie: Manuel Joos und Florian Höltl bekamen eine Pause. „Sie haben eigentlich immer gespielt und waren in jedem Training. Muskulär waren sie am Anschlag“, sagte Lösch. Er ging kein Risiko ein. Das war unter anderem möglich, weil Jan Strehlow seine Verletzung und auch den ersten Belastungstest beim 6:0-Erfolg gegen Kolbermoor überstanden hatte. 

In der ersten Halbzeit gab es wenige Torszenen, dennoch ging Eching mit einer 3:0-Führung in die Pause. Beim 1:0 wurde eine Freistoßflanke von Alexander Sokolis immer länger und senkte sich ins lange Eck (14.). Als offizieller Torschütze wurde Thomas Niggl genannt. „Wenn überhaupt, war Tommy nur mit den Haarspitzen dran“, sagte Lösch. Das 2:0 war ein Traumfreistoß von Julien Santana-Mielke über die Mauer ins Kreuzeck (37.). Und wenig später nutzte Maxi Ceballos einen Fehler der Ebersberger aus, indem er den Ball technisch fein über den Torhüter lupfte (40.). „Wir haben 3:0 geführt, ohne dass wir uns eine Chance richtig herausgespielt haben“, staunte Lösch.

In Halbzeit zwei steigerten sich die Echinger. Sie kamen besser ins Pressing und erzwangen Fehlpässe des Gegners. In Ballbesitz lief es aber weiterhin nicht optimal. „Der Aufwand war hoch – wir haben uns aber nicht belohnt“, sagte Lösch und meinte damit einige Überzahlangriffe, die sein Team leichtfertig verspielte.

Am Donnerstag (19.30 Uhr) haben die Zebras die Chance, es gegen den SC Inhauser Moos besser zu machen. Der Kader wird dann wieder breiter bestückt sein. „Ein paar Jungs kommen zurück. Und von denen, die in den vergangenen Wochen immer da waren, bekommen einige eine Pause“, kündigt Lösch an. 

Autor: Moritz Stalter
Quelle: Freisinger Tagblatt 

 
Erste: Lösch-Elf verteilt keine Geschenke gegen Kolbermoor
Geschrieben von Anna-Lena Beer   
Dienstag, 1. September 2020

Dennis Magro kehrt mit dem SV-DJK Kolbermoor nach Eching zurück. Doch dort gibt es keine Geschenke für den Ex-Coach.

Zu Beginn der Saison standen Gerhard Lösch und Dennis Magro gemeinsam an der Seitenlinie des TSV Eching. Während der Corona-Pause übernahm Magro den SV-DJK Kolbermoor. Mit dem Tabellen-14. der Kreisliga 1 Inn/Salzach kehrte Magro nach Eching zurück. Sein altes Team hatte keine Lust auf Geschenke und fuhr einen deutlichen 6:0-Sieg ein. „Das Ergebnis war ein bisschen zu hoch. Kolbermoor hatte zwei Großchancen in der Anfangsphase. Wenn sie die nutzen, läuft das Spiel anders“, sagte Lösch.

Der Echinger Trainer sprach zwei Situationen an, bei denen seine Mannschaft Glück hatte. Gegen die tief stehenden Gäste wäre es bei einem Rückstand nicht einfach geworden. Doch auch ohne Rückstand und sogar nach den Treffern von Manuel Joos (27.) und Julien Santana-Mielke (37.) hatten die Zebras so ihre Probleme. „Wir waren zwar dominant, haben uns aber kaum Chancen erspielt“, erkannte Lösch. Dennoch gewann er dem Test Positives ab: „Auch in der Liga werden wir auf defensive Teams treffen. Wir müssen lernen, Lösungen zu finden.“ 

Nach dem Seitenwechsel schwanden bei den Gästen die Kräfte. Die Folge waren Lücken in der Defensive, die Eching gnadenlos bestrafte. Zwischen der 53. und 64. Minute machten Thomas Niggl, Santana-Mielke mit seinem zweiten Tor und Joker Alex Beer das Ergebnis deutlich. Von der Offensive der Gäste war nichts mehr zu sehen, dafür von Echings Neuzugang Alexander Sokolis: Der 19-Jährige erzielte in seinem zweiten Spiel für die Zebras seinen Premierentreffer und sorgte für den 6:0-Endstand.

Löschs Sonderlob ging aber nicht an Sokolis, sondern an die Außenverteidiger Joos und Christian Niederstrasser, deren Co-Produktion für das 1:0 gesorgt hatte. „Anspiel, tropfen lassen, Pass in die Tiefe auf Außen, Pass flach in die Mitte und Abschluss – das war lehrbuchmäßig“, so Lösch. 

Autor: Moritz Stalter
Quelle: Freisinger Tagblatt 

 
Erste: Neuzugang Sokolis leitet späten Ausgleich ein
Geschrieben von Anna-Lena Beer   
Dienstag, 25. August 2020

Alexander Sokolis hat beim 1:1 gegen Forstinning ein gelungenes Debüt im Dress des TSV Eching gefeiert. Der Trainer hält große Stücke auf den Neuzugang.

In der Bezirksliga Nord lief für die Fußballer des TSV Eching fast alles wie gemalt, die laufende Vorbereitung des Tabellenführers auf den Re-Start ist aber von Ausfällen gezeichnet. Im jüngsten Test, beim 1:1 am Sonntag gegen den Ost-Bezirksligisten VfB Forstinning, haben die Zebras-Kicker nun mit einem neuen Gesicht in der Startelf überrascht: Alexander Sokolis (19) spielte auf der Zehner-Position – und machte seine Sache gut.

„Es war ein Zufall, dass wir Alexander an Land ziehen konnten. Einen jungen Spieler mit seinen Qualitäten zu bekommen, ist zu diesem Zeitpunkt nicht selbstverständlich“, erklärt TSV-Coach Gerhard Lösch. Sokolis hatte zu Beginn dieser Saison für den Landesligisten TSV Grünwald gespielt, war seit diesem Sommer jedoch vereinslos. Was Lösch bisher von dem 19-Jährigen gesehen hat, gefiel ihm. „Alexander kann auf der Zehn, aber auch auf der Sechs spielen. Er hat ein sehr gutes Auge, ist technisch extrem stark und wendig – für die Zehn bringt er alles mit“, sagt Trainer Lösch. Er ließ Sokolis in der Vorbereitungspartie gegen Forstinning alle Freiheiten: „Eine Spielvorgabe gab es nicht. Ich habe ihm gesagt, dass er sich auf seine Instinkte verlassen soll. Und das hat er gut gemacht.“

Mit Forstinning kam der Tabellenzweite der Bezirksliga Ost und damit ein echter Gradmesser nach Eching. Die erste Halbzeit war ausgeglichen, sie wurde jedoch auch von Hektik und unnötigen Fehlern geprägt. „Wir haben zu früh den vorletzten Pass gespielt“, bemängelte Lösch. Einen der Echinger Ballverluste nutzten die Gäste durch Umut Mutlu zur Führung (44.) – wobei die Zebras die Chance hatten, das Gegentor zu verhindern. „Wir hätten bei dem Konter das Tempo rausnehmen müssen, haben aber zu früh gestört. Dann haben sie uns mit einem Pass überspielt“, berichtet Lösch.

In der zweiten Halbzeit steigerte sich der TSV, was dem Trainer Respekt abverlangte: „Obwohl wir nur elf Spieler dabei und eine intensive Woche hinter uns hatten, haben die Jungs das gut durchgezogen“, freute sich Lösch. Die Zebras waren dominant und hatten deutlich mehr Ballbesitz, trafen aber auf eine stabile Defensive. Also musste ein Standard her: In der 84. Spielminute trat Neuzugang Sokolis eine Ecke, und Christian Niederstrasser köpfte zum 1:1-Endstand ein.

Autor: Moritz Stalter
Quelle: Freisinger Tagblatt

 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 37 - 40 von 337