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AH: Echinger AH verliert Finale dahoam gegen Kirchdorf
Geschrieben von Anna-Lena Beer   
Dienstag, 20. Oktober 2020

N. Bauer / Es war ein doppelter Debütantenball, denn der TSV Eching und der SC Kirchdorf standen in 34 Jahren AH-Pokalrunde noch nie in einem Endspiel. Im Echinger Willi-Widhopf-Stadion lieferten sich beide Teams ein Klassespiel, in dem der Gast aus Kirchdorf am Ende mit 5:2 (0:1) gewann, weil man über 90 Minuten besser war, aber auch in entscheidenden Momenten das Glück hatte.

Der SC Kirchdorf wollte nach der Meisterschaft 2018/19 und der zuletzt abgebrochenen Punktrunde das Double quasi mit Verspätung einfahren. Eching hielt dem mit defensiver Konzentration entgegen und lauerte auf Konter. Dieser Plan hatte auch Erfolgspotenzial, denn von drei Kontern brachte eine die Führung. Jurij Schiebelbein brachte Eching in Führung. Direkt nach Wiederanpfiff verbuchte der gleiche Spieler auch noch einen Pfostentreffer. „Wenn der Ball reingeht, läuft das Spiel anders“, sagte später Echings Kapitän Danny Lander, der mit dem zwischenzeitlichen 2:3-Anschlusstreffer noch einmal für ein paar Minuten Spannung sorgte. Eine wirklich große Ausgleichschance hatte sich aber für die Echinger nicht mehr ergeben.

Über die 90 Minuten gesehen war der SC Kirchdorf aber auch die bessere Mannschaft, die verdient das Finale gewann und in der Schlussphase noch den einen oder anderen Treffer mehr hätte erzielen können. Mann des Tages bei den Ampertalern war der dreifache Torschütze Dario Turkman, der vor allem die wichtigen Treffer markierte. Mit einem Doppelschlag machte er erst aus dem 0:1 ein 2:1, und mit dem 4:2 sorgte die Nummer 23 des amtierenden Meisters für die endgültige Entscheidung. Zum 3:1 der Kirchdorfer traf Robert Löblein, und Herren-Coach Andi Apold besorgte den 5:2-Schlusspunkt in einem unterhaltsamen und temporeichen Endspiel.

Kirchdorfs Trainer Andreas Puchinger lobte dann auch die Echinger, die ein würdiger Endspielgegner waren. Kirchdorfs Hürden auf dem Weg zum Pokalsieg standen im Landkreis-Süden, denn im Viertelfinale rang man die Spielgemeinschaft Mintraching/Neufahrn erst im Elfmeterschießen nieder.

Überreicht wurde der Pokal vom neuen Landrat Helmut Petz, der die Spende etwas anhob, sodass es Pokale und Spielbälle für beide Teams gab. Landrat Petz freute sich vor allem über den sportlichen Abschluss des Wettbewerbs: „Wer weiß, ob wir eine Woche später dieses Endspiel so noch hätten austragen können.“

Quelle: Freisinger Tagblatt 

 
Erste: Zebras gegen Moosinning eiskalt
Geschrieben von Anna-Lena Beer   
Dienstag, 20. Oktober 2020

M. Stalter / Der TSV Eching bezwingt den FC Moosinning mit 1:3. Die Moosinninger machen das Spiel, allerdings ist der TSV Eching Eiskalt und nutzt seine Chancen.

Der FC Moosinning ist mit einer 1:3-Niederlage beim TSV Eching gestartet. Zwei Wochen, nachdem sich beide Teams in einem spektakulären Bezirksliga-Duell 3:3 getrennt hatten, reichte dem Gastgeber dieses Mal eine sachliche Leistung zum erfolgreichen Auftakt in den Wettbewerb.

Alex Sokolis ließ in der 8. Minute Moosinnings Georg Ball zweimal alt aussehen. Zunächst klaute er dem FCM-Spielertrainer den Ball auf Höhe der Mittellinie, dann spielte er so in die Mitte, dass der zurückgelaufene Ball die Kugel ins eigene Tor spitzelte. Eine Minute später eroberte Daniel Hahner den Ball in einer Pressingsituation. Er tunnelte einen Gegenspieler und zog ab, doch Torhüter Franz Hornof lenkte den Flachschuss an den Pfosten.

Lösch: „Wir haben ihnen das Spiel überlassen. Und das ist uns entgegengekommen“

Moosinning hatte in der Folge mehr vom Spiel – oder wie es Echings Trainer Gerhard Lösch formulierte: „Wir haben ihnen das Spiel überlassen. Und das ist uns entgegengekommen.“ Die Tore machte das Heimteam. In der 40. Minute passte Rechtsaußen Phil Schuler nach einem Diagonalball nach innen auf Hahner, der mit der Hacke so gut auf Marcel Gessler ablegte, dass der problemlos einschieben konnte.

Auch nach dem Seitenwechsel war die Partie von vielen Zweikämpfen, aber auch Abspielfehlern geprägt. Beide Teams, die zu den technisch stärksten Mannschaften der Bezirksliga Nord gehören, hatten auf dem tiefen und holprigen Rasen ihre Probleme. Moosinning machte weiterhin das Spiel, doch Eching war eiskalt. In der 69. Minute stellte Julien Santana-Mielke nach einem Pass in die Mitte auf 3:0. Fünf Minuten später kamen die Gäste heran, weil die Echinger im Aufbau patzten. Maximilian Lechner zog direkt ab und verkürzte. Beim 3:1 blieb es. Dass Santana-Mielke in der Nachspielzeit (90.+2) nach seinem zweiten gelbwürdigen Foul die Ampelkarte sah, war nur eine Randnotiz.

Auch Moosinnings Fußballchef Rupert Lanzinger erkannte die Echinger Überlegenheit an. Nur eine Szene monierte er: „In der 84. Minute hätten wir einen Elfmeter bekommen müssen.“ Der Schiedsrichter hatte allerdings nach einer Attacke an Lechner ein Stürmerfoul gesehen.

Quelle: Freisinger Tagblatt 

 

 

 

 
Damen: Wichtige drei Punkte gegen 1880
Geschrieben von Anna-Lena Beer   
Montag, 12. Oktober 2020

Vor der Partie gegen die Frauen des SV 1880 München standen die TSV-Damen unter Zugzwang. Der hartnäckigste Verfolger, FC Puchheim, hatte den Echinger Damen die Tabellenführung mit einem Spiel mehr genommen. Dementsprechend engagiert ging der TSV ins Spiel. Von Anfang an spielte die Mannschaft von Jan Strehlow auf ein Tor, folgerichtig fiel in der 11. Spielminute das 1:0 durch einen Elfmeter. Lea Rebenschütz wurde im Strafraum gefoult, Anna Bergmoser vollstreckte. Auch im Anschluss daran spielte sich das Geschehen weiter in der Hälfte der 80-er ab. Die Münchnerinnen versuchten ihr Heil mit langen Bällen. In der 18. Minute gelang ihnen dann nach einem zu kurzen Rückpass auf Torhüterin Katharina Prummer der Ausgleich. Die gegnerische Stürmerin nutzte den Fehler eiskalt aus. Die Echingerinnen waren nur kurzzeitig geschockt. Die Angriffsbemühungen gingen bis zum Pausentee weiter, allerdings ohne Erfolg.

Für die 2. Hälfte hatte sich die Strehlow-Truppe viel vorgenommen und bearbeitete den Gegner weiter druckvoll. In der 48. Minute ging man verdient mit 2:1 in Führung. Anna-Lena Beer tankte sich auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durch. Ihre Hereingabe nach innen verwertete Lea Rebenschütz.

Im Verlauf der 2. Halbzeit waren die Zebras weiter spielbestimmend. Allerdings kamen die Zebra-Damen nicht mehr wirklich gefährlich vors Tor. Torhüterin Katharina Prummer hatte allerdings auch einen ruhigen Nachmittag.

Nächsten Sonntag kommt es auswärts zum Spitzenspiel gegen den FC Puchheim. Anpfiff der Partie ist um 17:00 Uhr.

Die 2. Damen verloren ihre Partie dahiem gegen den SV Karlskron mit 0:2. Bis zur 80. Minute hielten die Echingerinnen durch starkem Kampf das 0:0, mussten sich zum Schluss dann allerdings geschlagen geben.

 
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