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1. Herren: Eching geht in Palzing unter PDF Drucken
Geschrieben von Anna-Lena Beer   
Mittwoch, 15. September 2021

M. Stalter / Die Kicker aus dem Ampertal waren fest davon überzeugt, dass genau diese Konstellation ein Vorteil sein könnte im Heimspiel gegen den TSV Eching. Denn: „Die Echinger müssen das Spiel machen, wir können kontern“, sagte SVA-Trainer Sepp Summerer seinen Spielern in der Halbzeitpause. Die Palzinger haben in der Folge gut verteidigt, die Räume genutzt und das Derby noch mit 4:1 (1:1) gewonnen.

Der TSV Eching reiste mit einem Mini-Kader ins Ampertal. Die Achse um Luka Topic, Staas Mitko und Louis Kleindienst fehlte. Nur drei Feldspieler nahmen auf der Auswechselbank neben dem reaktivierten Ersatztorhüter Peter Escher Platz. Der 52-Jährige spielte in seiner Karriere für beide Vereine. Letztmals stand er in der Saison 2014/15 für die Reserve des TSV zwischen den Pfosten. Palzing hatte weniger Ausfälle, musste aber Urlauber Jonas Grundmann in der Offensive ersetzen. Ivan Rakonic stürmte in vorderster Linie.

Der SVA legte vor und führte ab der 17. Minute, weil Marcel Radlmaier nach einer Ecke einnetzte. Nach dem Tor gab es einen Bruch beim Heimteam. Eching wurde stärker. Die schnellen Flügelspieler Daniel Amannsberger und Philippe Göbel forderten die Palzinger Defensive. In der 32. Minute erzielte Matthew Atkinson den Ausgleich. Der Neuzugang kam im Strafraum an den Ball und zog mit dem ersten Kontakt überlegt ins linke Eck ab.

Einen Aufreger hatte die erste Halbzeit aber noch. Stefan Fischer kam in der 45. Minute einen Schritt zu spät und erwischte einen Echinger hart. Der Schiedsrichter zückte die Rote Karte. Palzings Trainer Summerer verkaufte seiner Mannschaft den Platzverweis als Chance. Eching musste nach vorne spielen. Klar: Bei einer 45-minütigen Überzahl auf einen Punkt zu gehen, hätte TSV-Trainer Michael Schütz niemandem erzählen können.

Den nächsten Treffer machte aber der SVA: Kapitän Radlmaier setzte sich in der 52. Minute auf rechts durch und passte von der Grundlinie flach in die Mitte. Thomas Kaindl zog direkt ab und traf im ersten Spiel nach seiner Rot-Sperre zum 2:1 für die Ampertaler. Schütz ärgerte sich über den Gegentreffer: „Wir hatten die Chance zu klären und haben ihm dann im Strafraum viel zu viel Platz gelassen.“

Die Gäste mussten nun noch mehr ins Risiko gehen – was größere Räume für Palzing bedeutete. Der eingewechselte Benedikt Reiter war in der 80. Minute einen Schritt schneller als TSV-Keeper Alessandro Kestler und stellte auf 3:1. Kestler verletzte sich dabei, biss aber auf die Zähne. Bei Noah Staudts Schuss zum 4:1 hätte ein fitter Kestler wohl mehr Widerstand geleistet (90.+4). Die Partie war zu dem Zeitpunkt aber ohnehin entschieden.

Quelle: Freisinger Tagblatt 

 
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